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Aktuelles bei den Landshuter Werkstätten



Einladung zum Künstlergespräch mit Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom am 6. April


Die Ausstellung „Saitenwind“ mit Musikerbildern von Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom wurde bis zum 28. April 2022 verlängert und ist Öffnungszeiten des Cafés: Montag bis Samstag, 9 bis 17 Uhr zu sehen (sonntags und 15. – 18. April geschlossen).

Der musizierende Mensch ist für die Landshuter Malerin ein faszinierendes Thema. Was sie reizt, ist die ausdrucksstarke Körpersprache beim Spielen und die Herausforderung, in Farbklängen ein Äquivalent für das Hörerlebnis zu finden. Im Café am Dom, einem Ort der Vielfalt, Lebensfreude und Menschlichkeit entwickeln ihre Bilder eine ganz besondere Strahlkraft.

Am Mittwoch, den 06. April 2022 lädt Christine Rieck-Sonntag herzlich ein zu einem Künstlergespräch um 15:00 Uhr. Treffpunkt ist das Foyer im Erdgeschoss. Da die im vergangenen Jahr geplanten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Auflagen abgesagt werden mussten, freut sich die Malerin nun umso mehr auf Begegnungen mit interessierten Besuchern und anregende Gespräche über die Bilder.

Adresse: Café am Dom, Spiegelgasse 207, 84028 Landshut, Tischreservierungen unter Tel. 0871-974058-90


Bild: Walk the Line (Christine Rieck-Sonntag)



Die neue Ausgabe des Magazins „mittendrin“ ist erschienen.






Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins der Lebenshilfe Landshut als PDF:
mittendrin Ausgabe 2022



Mit bunten Legorampen Barrieren überwinden




Neues Inklusionsprojekt der Freiwilligenagentur in Kooperation mit der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Landshut, der Katholischen Jugendstelle und dem Verein finkwg

Für die meisten Menschen ist der öffentliche Raum uneingeschränkt zugänglich. Eine Stufe am Eingang eines Ladens oder eines Cafés stellt für die meisten Menschen kein Hindernis dar. Doch diese kleine Hürde macht es Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, aber auch jungen Familien mit Kinderwagen, schwieriger am Leben teilzuhaben.
Mit selbstgebauten Rampen aus bunten Legosteinen möchte die Freiwilligenagentur Landshut (fala) – gemeinsam mit den Kooperationspartnern – vorhandene Barrieren abbauen, um allen Menschen einen Zugang zu ermöglichen.

Doch bei dem neuen Inklusionsprojekt geht es nicht nur darum bauliche Barrieren zu reduzieren. “Wir möchten Menschen mit und ohne Behinderungen beim gemeinsamen Bauen der Rampen zusammenbringen.” erläutert die fala-Projektleitung Linda Pilz die Projektidee. „Die Rampen sollen helfen, Barrieren zu überwinden – sowohl bauliche, als auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen“, ergänzt Melanie Kühn, Leitung Offene Behindertenarbeit. Die Initiatoren setzen darauf, dass Berührungsängste und mögliche Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen beim gemeinsamen Engagement abgebaut werden können.

Um die Rampen bauen zu können, benötigt das Projektteam viele Legosteine. Für den Bau einer Rampe werden mehr als 4.000 Steine benötigt. Wer also noch alte Legosteine im Keller oder auf dem Dachboden hat, kann diese gerne an das Projektteam spenden. So finden die Legosteine noch einmal Verwendung und erfüllen einen guten Zweck. Für die Sammlung der Lego-Spenden sind fünf Sammelstellen eingerichtet worden. Die Steine können während der Öffnungszeiten im Café am Dom sowie in der Offenen Behindertenarbeit am Brauneckweg 8 abgeben werden. Weitere Sammelstellen sind in der fala, in der Gemeindebücherei Ergolding und dem Schreibwarenladen Kraxenberger in Velden zu finden.

In anderen Städten wie Hanau, Würzburg oder München, sind die Legorampen bereits erprobt und bewährt. Nun sollen die Rampen auch in Landshut etabliert werden. Ein weiterer wichtiger Schritt in dem Projekt ist deshalb, Geschäfte, Apotheken oder Cafés in Landshut und Umgebung anzusprechen und das Interesse an den Rampen zu wecken. Die Rampen werden von den Ehrenamtlichen nach Bedarf gefertigt und speziell an die vorhandene Stufe abgepasst. Da die Rampen nicht fest installiert sind, können die Geschäfte sie bei Bedarf auslegen oder bequem nach Ladenschluss wegräumen.

Allerdings sind der Baulust auch Grenzen gesetzt: Mit den Legorampen kann nur eine Stufe mit einer maximalen Höhe von 18 cm überwunden werden. Sonst würde die Rampe zu steil und zu schwer. „Vielen Menschen ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, wie viele Barrieren es für Rollstuhlfahrer oder ältere Menschen mit Rollatoren gibt, die sie an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hindern“, vermutet Kühn. Deshalb fiel die Wahl auf Legosteine als Baumaterial: Durch besondere Muster oder die farbenfrohe Gestaltung machen die Rampen auch Menschen auf die Barrieren aufmerksam, für die einzelne Stufen kein Hindernis darstellen. Außerdem sind die gebrauchten Legosteine auch noch nachhaltig, da sie einfach kreativ neu verwendet werden.

Sobald genügend Legosteine gesammelt und Abnehmer für die Rampen gefunden werden, plant das Projektteam die ersten Bautreffs. Gebaut werden soll an barrierefreien Standorten, wie beispielsweise in den Räumen der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe, damit alle Menschen die Möglichkeit haben sich in dem Projekt zu engagieren. Interessierte können sich gerne unter info@freiwilligen-agentur-landshut.de oder 0871/20662730 an die Freiwilligenagentur wenden.

Bildunterschrift: Von links: Melanie Kühn, Leitung Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Landshut, Linda Pilz, fala-Projektleitung Inklusion durch Engagement, Dr. Elisabeth-Maria Bauer, Geschäftsleitung der fala, Armin Mayer, Vorsitzender finkwg, Andreas Steinhauser, Jugendseelsorger der Katholischen Jugendstelle



Viel Herz für die Lebenshilfe



Regelmäßig treffen sich die Mitglieder des Stammtischs „Gut aufgelegt“ im Landgasthof Wild in Haunwang zu einem fröhlichen Austausch. Bei einem Weihnachtreffen im letzten Dezember ging nach dem gemeinsamen Essen wie in jedem Jahr der Hut rum, um Spenden für soziale Zwecke in der Region zu sammeln. Diese wurden von Stammgast Franz Xaver Lachner mit dem Erlös aus dem Verkauf selbstgefertigter Holzherzerl noch einmal aufgestockt. Auf diese Weise kamen insgesamt 700 Euro zusammen, über die sich nun die Lebenshilfe Landshut freuen durfte. Die Spende wird den Mitarbeitern mit Behinderung der Landshuter Werkstätten GmbH zum Beispiel in Form von gemeinsamen Unternehmungen zugutekommen. Als Vertreter des Stammtischs waren Anton Grab und Franz Xaver Lachner zur Übergabe in die Geschäftsstelle des sozialen Trägers gekommen, um die Spende dem Vorsitzenden Hans-Peter Summer persönlich zu überbringen. Bei dieser Gelegenheit ließ es sich Franz Xaver Lachner nicht nehmen, auch zwei Kisten mit seinen Herzen zu spenden, gefertigt aus unterschiedlichen Holzarten, gewonnen im eigenen Wald. Hans-Peter Summer bedankte sich bei Anton Grab und Franz Xaver Lachner für die Zuwendung des Stammtischs und das wertvolle Engagement für Menschen mit Behinderung.

Die Herzen sind im Laden des „Café am Dom“ in der Spiegelgasse erhältlich. Jedes dieser Herzen ist ein absolutes Unikat und zu vielen Gelegenheiten ein passendes Geschenk.

Auf dem Bild von links: Daniel Weirich (Mitarbeiter Café am Dom), Anton Grab (Stammtisch), Adi Schwazer (Mitarbeiter Café am Dom), Franz-Xaver Lachner (Stammtisch), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut)




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