Logo


Aktuelles bei den Landshuter Werkstätten



Jubiläumsfest 50 Jahre Werkstatt Altdorf




Unter dem Motto „Beinand und Mitanand“ feierte die Werkstatt Altdorf der Landshuter Werkstätten GmbH ihr 50-jähriges Jubiläum. Es gab ein großes Fest für die Mitarbeiter und Angehörigen in einem Zelt, das auf dem Werkstattgelände aufgebaut war. Verschiedene Foodtrucks mit Pulled Pork, Pizza, Grillhähnchen und Crepes sowie ein Getränkewagen boten ein leckeres kulinarisches Angebot. DJ und Livemusiker Beejay sorgte für beste Stimmung und Tanzlaune.

Auch der Vorstand der Lebenshilfe Landshut und zahlreiche Ehrengäste waren gekommen, um zu dem goßen Jubiläum von Herzen zu gratulieren. 1972 ging der Altdorfer Betrieb als erste Werkstätte der Lebenshilfe Landshut mit 29 Mitarbeitern an den Start. Heute umfasst die Landshuter Werkstätten GmbH insgesamt 7 Betriebe in drei Landkreisen. In der Werkstatt Altdorf arbeiten derzeit 212 Menschen mit Behinderung in den Bereichen Montage, Metall, Holz und Textil sowie 56 hauptamtliche Mitarbeiter.



Vorsitzender Hans-Peter Summer spricht zu den Gästen.



Beejay sorgte für gute Musik.



Sellvertretende Werkstattratsvorsitzende Liane Striegl sprach Dankesworte.



Auf dem Bild von links Geschäftsführer der Lebenshilfe Landshut e.V. und Tochtergesellschaften Johannes Fauth, Landshuts zweiter Bürgermeister Thomas Haslinger, Altdorfs Bürgermeister Sebastian Stanglmaier, Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe Landshut und Alt-OB Josef Deimer, Vorsitzender Hans-Peter Summer, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl und Geschäftsführer der Landshuter Werkstätten GmbH Uwe Heilmann.


Betriebsausflüge der Werkstätten für Menschen mit Behinderung




Mithilfe von Spendengeldern an die Landshuter Werkstätten GmbH konnten auch in diesem Jahr schöne Betriebsausflüge für die Mitarbeiter ermöglicht werden, wie Beispiele aus der Textil- und Metallgruppe der Zweigstelle Dingolfing zeigen.

Die Textilgruppe hatte sich diesen Sommer ein „tierisches“ Abenteuer ausgesucht und besuchte den Erlebnisbauernhof „Weber Fünf“ im Landkreis Rottal- Inn. Dort durften die Besucher zahme Alpakas kennenlernen und mit ihnen durch die hügelige Landschaft wandern. Schnell hatten alle Gruppenmitglieder die Tiere in ihr Herz geschlossen und Vertrauen zu ihnen gefasst. Alpakas helfen Menschen mit jedem Schritt, Schmerzen zu lindern, Sorgen zu vergessen und Ruhe zu finden. Nach der Wanderung war Zeit zum Streicheln und Füttern von Ponys, Katzen und Hofhund. Die Tiere gaben den Teilnehmern Kraft und Zuneigung, öffneten Raum zu Entspannung und Freude. Mit einem gemeinsamen Mittagessen, hausgemachten Kuchen, Kaffee und leckerem Milcheis klang der perfekte Tag auf dem Bauernhof aus. Alle waren sich einig: wir kommen wieder!!!



Textilgruppe der Werkstatt Dingolfing unterwegs mit Alpakas


Die Metallgruppe der Werkstatt Dingolfing entschied sich kürzlich für einen Ausflug in das Silberbergwerk Bodenmais. Nach dem Aufstieg der Gruppe auf den Silberberg war ein Abenteuer unter Tage geboten. Als besonders interessant für die Teilnehmer stellten sich die verwinkelten und teilweise engen Gänge und Schächte heraus. Die Werkstattmitarbeiter waren begeistert, die Geräte und Maschinen aus vergangenen Zeiten in Betrieb zu sehen. Nach der Bergwerksführung ging die Gruppe ins Joska Glasparadies, um sich im dortigen Biergarten zu stärken. Der ereignisreiche Tag wurde bis zum Ende nicht langweilig, da dort neben einem wunderschön dekorierten Garten auch Glasbläser und –Schleifer bei ihrer Arbeit zu sehen waren. Die Landshuter Werkstätten GmbH bedankt sich herzlich bei allen Spendern, die durch ihre Unterstützung Menschen mit Behinderung eine große Freude bereiten und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.



Mitarbeiter der Metallgruppe der Werkstatt Dingolfing im Silberbergwerk


Frauenbund KDFB Elsendorf unterstützt Werkstatt Mainburg




Kürzlich durfte sich die Mainburger Zweigstelle der Landshuter Werkstätten GmbH, Einrichtung der Lebenshilfe Landshut e.V., über eine Spende des Frauenbundes KDFB Elsendorf in Höhe von 300,- Euro freuen. Das Geld stammt aus dem Verkauf von selbstgebastelten Kräuterbüscherln und Palmbüscherln an Maria Himmelfahrt und am Palmsonntag. Der Erlös dieser Aktionen wird stets sozialen Zwecken in der Region zugeführt.
Die 1. Vorsitzende des Frauenbundes Maria Linseisen (Bild links) und die Schriftführerin Doris Strobl-Feldmeier übergaben den Betrag an den stellvertretenden Zweigstellenleiter der Werkstatt Hermann Biber (Bild mitte). Dieser bedankte sich sehr herzlich für die Zuwendung und gab den Besucherinnen eine Übersicht über die Aufgaben der Einrichtung.

Aktuell werden dort neunundneunzig Menschen mit geistiger Behinderung in den Bereichen Montage, Metall, Textil, Verpackung, Abfüllung und Lagerhaltung beschäftigt. Die Aufträge hierfür kommen meist von Firmen und Unternehmen aus der Region.Außerdem werden sechs Menschen mit Schwerst- oder Mehrfachbehinderungen in der angegliederten Förderstätte betreut. Die Vertreterinnen des Frauenbundes freuten sich über den netten Austausch und die interessanten Einblicke in die Tätigkeitsfelder der Werkstatt Mainburg. Der gespendete Betrag wird den Mitarbeitern mit Behinderung in Form von Freizeitmaßnahmen oder Anschaffungen unmittelbar zugutekommen.


Mitarbeiter der Werkstatt Vilsbiburg freuen sich über neuen Erholungsplatz mit Baum




Seit Markus Huber 2021 die Stelle als Hausmeister in der Werkstatt Vilsbiburg übernommen hat, sind ihm sein Arbeitsplatz und die Mitarbeiter sehr ans Herz gewachsen. Weit über das Notwendige hinaus fühlt er sich aufgenommen und eingebunden. Als Betriebsratsmitglied der Landshuter Werkstätten GmbH schaut er beständig nach Verbesserungsmöglichkeiten zum Wohle der Mitarbeiter. So ist ihm vor einiger Zeit ein Betonring auf dem Vorplatz ins Auge gefallen, dessen ursprünglicher Nutzen nicht mehr besteht. Gemeinsam mit seiner Frau Inge erdachte er eine optimale Lösung für dieses Objekt und verwandelte es mit Hilfe von Holzbrettern und handwerklichem Geschick in eine gemütliche Sitzgelegenheit.

Seine Frau Inge hatte den Wunsch, einen Baum für das Projekt zu spenden. Sie nutzte ihre Kontakte an ihrem Arbeitsplatz, dem OBI Landshut, welcher sich bereitwillig an der Spende beteiligte. Ihre Wahl fiel auf einen Kugelahorn, der bei einer gemeinsamen Pflanzaktion mit den Werkstattmitarbeitern seinen Platz in der Mitte des Betonrings fand. „Ich wünsche mir, dass der Baum den Menschen in der Werkstatt Kraft gibt, wenn sie sich zukünftig in seinem Schatten auf der neuen Bank entspannen“, so die Gattin des Hausmeisters. Dieser freute sich ebenfalls über das gelungene Projekt: „Für mich war die Aktion eine große Bereicherung und steht für das „Füreinander“, das hier gelebt wird.“ Die Mitarbeiter und der Zweigstellenleiter der Werkstatt Vilsbiburg Martin Huber sowie die Geschäftsführer Johannes Fauth (Lebenshilfe Landshut) und Uwe Heilmann (Landshuter Werkstätten GmbH) bedanken sich herzlich bei Markus Huber und seiner Frau Inge Tölg für die Spende und ihr Engagement für Menschen mit Behinderung.


Gemeinsam wurde der Kugelahorn eingepflanzt.

Auf dem Bild im Vordergrund von links: Christoph Riegner (Werkstattmitarbeiter), Christina Zahlfleisch (Werkstattratsvorsitzende), Inge Tölg, Markus Huber, Martin Huber (Zweigstellenleiter)


Mitmachen bei Spendenaktion für die Werkstatt Kelheim




Spenden-Rallye bis zum Polarkreis

Wir möchten den Garten der Werkstatt schöner gestalten. Dazu fehlen uns Sitzgelegenheiten, Gartenmöbel und
Spiele. Wir möchten einen Platz, an dem wir uns treffen, reden und gemeinsam lachen können.

Dieses Jahr geht für uns ein Rallye Team bei der Baltic Sea Circle 2022 Summer – Round II an den Start.
Gemeinsam mit euch wollen sie Spenden für unsere Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Kelheim
sammeln und unterstützen deshalb die Spendenaktion „Ein Wohlfühl-Garten für Alle“.
Mit einem alten Range Rover machen sie sich auf den Weg. 7.500 km, 16 Tage und 9 Länder hoch bis zum Polarkreis, um möglichst viele Spenden für unsere Werkstatt in Kelheim zu sammeln.

Werden Sie noch heute Teil unseres Projektes und unterstützen Sie uns!
Hier finden Sie weitere Informationen:

Infos zur Spendenaktion


Gelungener Aktionstag für Inklusion und Barrierefreiheit am 05. Mai




Anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderung am 05. Mai hatte eine Kooperation aus Lebenshilfe Landshut e.V., Freiwilligenagentur Landshut (fala), finkwg e.V., katholischer Jugendstelle und dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund einen Aktionstag unter dem Motto „Fußspuren“ veranstaltet. An mehreren Ständen vorm Rathaus in der Landshuter Altstadt waren Passanten und Besucher jeden Alters zu gegenseitigem Austausch und verschiedenen Mitmach-Aktionen eingeladen.

Gemeinsam wurde eine Lego-Rampe für mehr Barrierefreiheit gebaut, als Teil des von der Freiwilligenagentur Landshut initiierten Projekts „Inklusion durch Engagement – Bunte Lego-Rampen für Landshut“. An den Ständen des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes und der finkwg e.V. wurden Hilfsmittel für Menschen mit Beeinträchtigung vorgestellt und konnten vor Ort ausprobiert werden, unter anderem einige Spezialräder des „RADhaus“ aus Geisenhausen. Der OBA-Beirat der Lebenshilfe hat mit Vorbeikommenden „Fußabdrücke“ mit individuellen Wünschen und Zielen gebastelt. Eine Ausstellung „Walk of Dreams“ mit vielfältigen Abdrücken aus den Lebenshilfe-Einrichtungen war zeitgleich in der Zentrale des Vereins in der Spiegelgasse geöffnet.


Oberbürgermeister Alexander Putz, der zweite Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger sowie der Behindertenbeauftrage des Bezirks Markus Scheuermann besuchten die Veranstaltung, zeigten Freude an den Aktionen und nahmen sich viel Zeit für Gespräche. Sie brachten ihre Wertschätzung für diese verbindende Aktion zum Ausdruck, deren Ziel es war, Berührungsängste abzubauen und auf die wichtigen Themen Inklusion, Vielfalt und Barrierefreiheit aufmerksam zu machen. Geschäftsführungen und Vorstände der teilnehmenden Organisationen und Vereine waren ebenfalls anwesend und nutzten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und Ideen auszutauschen. Alle Beteiligten waren froh darüber, dass nach der langen Zeit der pandemiebedingten Einschränkungen wieder eine gelungene Kooperation und bereichernde Begegnungen möglich waren.


Vor dem Stand der Lebenshilfe Landshut: Florian Haslbeck (OBA -Beirat), Bernadette Mayer, Marina Gruber (OBA -Beirat), Christina Kreitmeier (OBA -Beirat), Lena Hofer (OBA -Beirat), Melanie Kühn (Leitung Offene Behindertenarbeit (OBA)), Gerlinde Zunder (Bewohnerin ABW), Dr. Thomas Haslinger (2. Bürgermeister der Stadt Landshut), Christine Kreitmaier (OBA -Beirat), Alexander Putz (Oberbürgermeister der Stadt Landshut), Vanessa Jüstl (OBA -Beirat), Simon Weinhart (OBA -Beirat), Johannes Fauth (Geschäftsführer Lebenshilfe Landshut), Isabelle Brickum-Peer (Leitung Öffentlichkeitsarbeit Lebenshilfe Landshut)

Aktionsstände


Neuer Geschäftsführer der Lebenshilfe Landshut seit 01. April




Am 01. April 2022 hat Johannes Fauth (42) die Stelle des Geschäftsführers der Lebenshilfe Landshut angetreten und das Büro in der Zentrale, Spiegelgasse 207, bezogen.

Johannes Fauth war nach seinem Studium der Rechtswissenschaften viele Jahre in der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern tätig, zuletzt als Referatsleiter Entgeltwesen und Sozialplanung. Er bringt fundierte Fachkenntnisse im Sozialrecht und zu den Einrichtungen der Behindertenhilfe mit. Durch seine Mitwirkung in zahlreichen Arbeitsgruppen und Gremien auf bezirks- und bayernweiter Ebene kann er auf ein vielseitiges Wissen zurückgreifen, um den Herausforderungen, beispielsweise bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, kompetent zu begegnen.

Johannes Fauth freut sich darauf, die Weiterentwicklung und künftige Ausrichtung der Lebenshilfe Landshut e. V. und ihrer Tochtergesellschaften innerhalb eines modernen Teilhaberechts verantwortungsvoll mitzugestalten.


Johannes Fauth




Einladung zum Künstlergespräch mit Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom am 6. April




Die Ausstellung „Saitenwind“ mit Musikerbildern von Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom wurde bis zum 28. April 2022 verlängert und ist Öffnungszeiten des Cafés: Montag bis Samstag, 9 bis 17 Uhr zu sehen (sonntags und 15. – 18. April geschlossen).

Der musizierende Mensch ist für die Landshuter Malerin ein faszinierendes Thema. Was sie reizt, ist die ausdrucksstarke Körpersprache beim Spielen und die Herausforderung, in Farbklängen ein Äquivalent für das Hörerlebnis zu finden. Im Café am Dom, einem Ort der Vielfalt, Lebensfreude und Menschlichkeit entwickeln ihre Bilder eine ganz besondere Strahlkraft.

Am Mittwoch, den 06. April 2022 lädt Christine Rieck-Sonntag herzlich ein zu einem Künstlergespräch um 15:00 Uhr. Treffpunkt ist das Foyer im Erdgeschoss. Da die im vergangenen Jahr geplanten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Auflagen abgesagt werden mussten, freut sich die Malerin nun umso mehr auf Begegnungen mit interessierten Besuchern und anregende Gespräche über die Bilder.

Adresse: Café am Dom, Spiegelgasse 207, 84028 Landshut, Tischreservierungen unter Tel. 0871-974058-90


Bild: Walk the Line (Christine Rieck-Sonntag)



Die neue Ausgabe des Magazins „mittendrin“ ist erschienen.






Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins der Lebenshilfe Landshut als PDF:
mittendrin Ausgabe 2022



Mit bunten Legorampen Barrieren überwinden




Neues Inklusionsprojekt der Freiwilligenagentur in Kooperation mit der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Landshut, der Katholischen Jugendstelle und dem Verein finkwg

Für die meisten Menschen ist der öffentliche Raum uneingeschränkt zugänglich. Eine Stufe am Eingang eines Ladens oder eines Cafés stellt für die meisten Menschen kein Hindernis dar. Doch diese kleine Hürde macht es Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, aber auch jungen Familien mit Kinderwagen, schwieriger am Leben teilzuhaben.
Mit selbstgebauten Rampen aus bunten Legosteinen möchte die Freiwilligenagentur Landshut (fala) – gemeinsam mit den Kooperationspartnern – vorhandene Barrieren abbauen, um allen Menschen einen Zugang zu ermöglichen.

Doch bei dem neuen Inklusionsprojekt geht es nicht nur darum bauliche Barrieren zu reduzieren. “Wir möchten Menschen mit und ohne Behinderungen beim gemeinsamen Bauen der Rampen zusammenbringen.” erläutert die fala-Projektleitung Linda Pilz die Projektidee. „Die Rampen sollen helfen, Barrieren zu überwinden – sowohl bauliche, als auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen“, ergänzt Melanie Kühn, Leitung Offene Behindertenarbeit. Die Initiatoren setzen darauf, dass Berührungsängste und mögliche Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen beim gemeinsamen Engagement abgebaut werden können.

Um die Rampen bauen zu können, benötigt das Projektteam viele Legosteine. Für den Bau einer Rampe werden mehr als 4.000 Steine benötigt. Wer also noch alte Legosteine im Keller oder auf dem Dachboden hat, kann diese gerne an das Projektteam spenden. So finden die Legosteine noch einmal Verwendung und erfüllen einen guten Zweck. Für die Sammlung der Lego-Spenden sind fünf Sammelstellen eingerichtet worden. Die Steine können während der Öffnungszeiten im Café am Dom sowie in der Offenen Behindertenarbeit am Brauneckweg 8 abgeben werden. Weitere Sammelstellen sind in der fala, in der Gemeindebücherei Ergolding und dem Schreibwarenladen Kraxenberger in Velden zu finden.

In anderen Städten wie Hanau, Würzburg oder München, sind die Legorampen bereits erprobt und bewährt. Nun sollen die Rampen auch in Landshut etabliert werden. Ein weiterer wichtiger Schritt in dem Projekt ist deshalb, Geschäfte, Apotheken oder Cafés in Landshut und Umgebung anzusprechen und das Interesse an den Rampen zu wecken. Die Rampen werden von den Ehrenamtlichen nach Bedarf gefertigt und speziell an die vorhandene Stufe abgepasst. Da die Rampen nicht fest installiert sind, können die Geschäfte sie bei Bedarf auslegen oder bequem nach Ladenschluss wegräumen.

Allerdings sind der Baulust auch Grenzen gesetzt: Mit den Legorampen kann nur eine Stufe mit einer maximalen Höhe von 18 cm überwunden werden. Sonst würde die Rampe zu steil und zu schwer. „Vielen Menschen ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, wie viele Barrieren es für Rollstuhlfahrer oder ältere Menschen mit Rollatoren gibt, die sie an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hindern“, vermutet Kühn. Deshalb fiel die Wahl auf Legosteine als Baumaterial: Durch besondere Muster oder die farbenfrohe Gestaltung machen die Rampen auch Menschen auf die Barrieren aufmerksam, für die einzelne Stufen kein Hindernis darstellen. Außerdem sind die gebrauchten Legosteine auch noch nachhaltig, da sie einfach kreativ neu verwendet werden.

Sobald genügend Legosteine gesammelt und Abnehmer für die Rampen gefunden werden, plant das Projektteam die ersten Bautreffs. Gebaut werden soll an barrierefreien Standorten, wie beispielsweise in den Räumen der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe, damit alle Menschen die Möglichkeit haben sich in dem Projekt zu engagieren. Interessierte können sich gerne unter info@freiwilligen-agentur-landshut.de oder 0871/20662730 an die Freiwilligenagentur wenden.

Bildunterschrift: Von links: Melanie Kühn, Leitung Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Landshut, Linda Pilz, fala-Projektleitung Inklusion durch Engagement, Dr. Elisabeth-Maria Bauer, Geschäftsleitung der fala, Armin Mayer, Vorsitzender finkwg, Andreas Steinhauser, Jugendseelsorger der Katholischen Jugendstelle



Viel Herz für die Lebenshilfe



Regelmäßig treffen sich die Mitglieder des Stammtischs „Gut aufgelegt“ im Landgasthof Wild in Haunwang zu einem fröhlichen Austausch. Bei einem Weihnachtreffen im letzten Dezember ging nach dem gemeinsamen Essen wie in jedem Jahr der Hut rum, um Spenden für soziale Zwecke in der Region zu sammeln. Diese wurden von Stammgast Franz Xaver Lachner mit dem Erlös aus dem Verkauf selbstgefertigter Holzherzerl noch einmal aufgestockt. Auf diese Weise kamen insgesamt 700 Euro zusammen, über die sich nun die Lebenshilfe Landshut freuen durfte. Die Spende wird den Mitarbeitern mit Behinderung der Landshuter Werkstätten GmbH zum Beispiel in Form von gemeinsamen Unternehmungen zugutekommen. Als Vertreter des Stammtischs waren Anton Grab und Franz Xaver Lachner zur Übergabe in die Geschäftsstelle des sozialen Trägers gekommen, um die Spende dem Vorsitzenden Hans-Peter Summer persönlich zu überbringen. Bei dieser Gelegenheit ließ es sich Franz Xaver Lachner nicht nehmen, auch zwei Kisten mit seinen Herzen zu spenden, gefertigt aus unterschiedlichen Holzarten, gewonnen im eigenen Wald. Hans-Peter Summer bedankte sich bei Anton Grab und Franz Xaver Lachner für die Zuwendung des Stammtischs und das wertvolle Engagement für Menschen mit Behinderung.

Die Herzen sind im Laden des „Café am Dom“ in der Spiegelgasse erhältlich. Jedes dieser Herzen ist ein absolutes Unikat und zu vielen Gelegenheiten ein passendes Geschenk.

Auf dem Bild von links: Daniel Weirich (Mitarbeiter Café am Dom), Anton Grab (Stammtisch), Adi Schwazer (Mitarbeiter Café am Dom), Franz-Xaver Lachner (Stammtisch), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut)




Zurück zum Seitenanfang