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Aktuelles bei den Landshuter Werkstätten



Feierliche Einweihung und Tag der offenen Tür in der Werkstatt Dingolfing am 13. Oktober




Die Landshuter Werkstätten GmbH, Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Landshut e.V., freut sich, seit dem 20. August auch in Dingolfing 60 moderne Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Montage, Textil und Metall anbieten zu können.

Am Samstag, den 13. Oktober 2018 wurde die Einrichtung feierlich eingeweiht. Zahlreiche Ehrengäste waren erschienen, um der neuen Werkstatt eine gute Zukunft zu wünschen.

Am Nachmittag war die Öffentlichkeit zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Den vielen Besuchern wurden Einblicke in die Räumlichkeiten und die dortigen Arbeitsbereiche sowie beste musikalische Unterhaltung durch die Gruppe „Hill Street 5“ geboten. An einem Stand im Eingangsbereich konnten unterschiedliche Produkte (z.B. Taschen und Kerzen) aus den Werkstätten erworben werden. Die Lebenshilfe Landshut freute sich über das große Interesse an der neuen Einrichtung in der Bajuwarenstraße 7.


Schlüsselübergabe durch die Architekten Walter Pfleger sen. (links) und Walter Pfleger jun. (3. von links) an den Vorsitzenden der Lebenshilfe Landshut Josef Deimer (rechts) und die Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari







Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle in den Räumlichkeiten der Werkstatt Altdorf eröffnete am 19. September




Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt und berät kostenlos alle Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige bundesweit in allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe. Seit 19. September gibt es dieses Angebot nun auch für den Raum Landshut mit einer Beratungsstelle, die in den Räumlichkeiten der Werkstatt Altdorf, Sonnenring 4 (1. Stock), in 84032 Altdorf angesiedelt ist.

Die Öffnungszeiten der EUTB Landshut sind: Dienstags von 10:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr, sowie freitags von 10:00 Uhr- 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Ergänzend findet an jedem 4. Montag im Monat von 10:00 – 13:00 Uhr eine Außensprechstunde in der Spiegelgasse 207 in 84028 Landshut statt. Weitere Außensprechstunden werden in Kelheim, Dingolfing und Landau abgehalten.

Die Beratung versteht sich als Ergänzung zur Beratung anderer Stellen. Sie findet trägerunabhängig und auf „Augenhöhe“ statt. Die Beratung von Betroffenen für Betroffene spielt eine wesentliche Rolle.

Als Berater stehen zur Verfügung:

  • Birgit Hadersbeck, Tel.: 0151-12351149, E-Mail: birgit.hadersbeck@eutb-bayern.org
  • Inge Adelsberger, Tel.: 0871-93242-50, E-Mail: inge.adelsberger@eutb-bayern.org
  • Hans-Peter Brunnhuber, Tel.: 0871-93242-50, E-Mail: hans-peter.brunnhuber@eutb-bayern.de

Weiterführende Informationen finden Sie in diesem Flyer:
Flyer EUTB


Werkstatt Vilsbiburg auf Wirtschaftsschau vom 30. August bis 2. September




Auch bei diesjähriger Wirtschaftsschau in Vilsbiburg war die örtliche Zweigstelle der Landshuter Werkstätten GmbH zum wiederholten Male mit einem ansprechenden Stand vertreten. Mit Geschäftspartnern konnten sehr gute Gespräche über die angebotenen Dienstleistungen geführt werden. Neben Informationen konnten sich die Besucher auch mit vielen Eigenprodukten unserer Werkstätten versorgen. Darüber hinaus wurde ein Gewinnspiel mit Fragen über den Betrieb veranstaltet, das guten Anklang fand.



Werkstatt Kelheim erstrahlt in neuem Glanz seit August 2018




Im Sommer dieses Jahres wurde am Altbau der Werkstatt Kelheim der Fassadenanstrich erneuert. Zudem wurde das Dach saniert. Die Außenanlagen mit Wegeführung wurden neu gestaltet.


Werkstatt Kelheim mit erneuerter Fassade


neu gestaltete Wegeführung



Neue Werkstatt in Dingolfing erfolgreich an den Start gegangen im August 2018




Im Jahre 1972 eröffnete in Altdorf die erste Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Landshut. Seither sind in der Stadt Landshut sowie den Landkreisen Landshut, Kelheim und Dingolfing-Landau 8 weitere Betriebe der Landshuter Werkstätten GmbH, Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Landshut e. V., hinzugekommen.

Wir freuen uns, mit der neuen Werkstatt seit August 2018 auch in Dingolfing 60 moderne Arbeitsplätze in den Bereichen Metall, Textil und Montage für unsere Werkstattmitarbeiter anbieten zu können. Das Gebäude ist freundlich und gleichzeitig zweckmäßig, ebenerdig und barrierefrei gestaltet und durch seine Lage im örtlichen Gewerbegebiet sehr gut an die regionale Infrastruktur angebunden.


„Voll im Team integriert“- Zusammenarbeit von der Lebenshilfe Landshut und der BMW Group zeigt, dass Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben auf vielfältige Weise gelingen können



Die Verwirklichung von Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben gehört zu den zentralen Aufgaben der Landshuter Werkstätten GmbH. Die Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Landshut bietet ihren Betreuten in Werkstätten und Förderstätten auf ihre individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Qualifikationen zugeschnittene Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitsbereichen an. In den Werksattbetrieben erbringen die Mitarbeiter qualitativ hochwertige Arbeit für namhafte Kunden aus Industrie und Handwerk.

Neben Arbeitsplätzen in ihren Zweigstellen ermöglicht die Landshuter Werkstätten GmbH im Sinne der Inklusion Außenarbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Dieses Angebot wird derzeit von 22 Werkstattmitarbeitern genutzt. Außenarbeitsplatz bedeutet, dass die Person in einem privatwirtschaftlichen oder öffentlichen Unternehmen arbeitet, ohne allerdings den Status des Werkstattmitarbeiters zu verlieren.

Eine weitere Beschäftigungsalternative zum Werkstattplatz eröffnet seit 2018 das Budget für Arbeit. Durch eine Kombination aus finanzieller Unterstützung an den Arbeitgeber – einem sogenannten Minderleistungsausgleich – und kontinuierlicher personeller Unterstützung am Arbeitsplatz – der Betreuungsleistung, sollen Arbeitsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden. Der Mitarbeiter behält dabei lebenslanges Rückkehrrecht in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Um ihre Aufgaben in der Gesellschaft erfüllen zu können, ist die Landshuter Werkstätten GmbH auf regionale Firmen als Auftraggeber und verlässliche Partner angewiesen. Als gutes Beispiel in diesem Zusammenhang ist die langjährige erfolgreiche Kooperation mit dem BMW Group Werk Landshut zu nennen. Bereits seit Jahrzehnten lässt das Unternehmen Fahrzeugteile in den Lebenshilfe-Werkstätten fertigen.
Darüber hinaus sind aktuell 4 Werkstattmitarbeiter auf Außenarbeitsplätzen im BMW Group-Werk Landshut beschäftigt. Wie Herr Manfred Limmer, Leiter der Abteilung des zentralen Werkzeugbaus berichten kann, sind die Mitarbeiter „voll im Team integriert“. Diese Aussage kann Antonio Treitinger, Beschäftigter auf einem Außenarbeitsplatz, nur bestätigen: „Bei BMW gefällt es mir, weil wir auch in schwierigen Situationen ein gutes Team sind, welches gut zusammenarbeitet, egal wo man herkommt. Da schaut einer auf den anderen“. Antonio Treitinger arbeitete zunächst in einer Werkstatt der Lebenshilfe. 2013 äußerte er den Wunsch, auf einen Außenarbeitsplatz zu wechseln. Nachdem seine Eignung in einem mehrwöchigen Praktikum bestätigt wurde, konnte er den Arbeitsplatz bei BMW antreten.
Dieses Beispiel für gelungene Inklusion ist zu einem großen Teil auf die verantwortlichen BMW Group-Mitarbeiter Manfred Limmer, Karl Stöckl und Armin Igerl zurückzuführen, die viel Zeit und Mühen in die Planung, den Aufbau und den Erhalt der Außenarbeitsplätze investiert haben. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit betreuenden Fachkräften der Landshuter Werkstätten GmbH.

Nach eigener Aussage nimmt das Unternehmen seine soziale Verantwortung sehr erst und versucht, diese in unterschiedlichen Bereichen zu leben. Um den Austausch und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung auch in anderer Weise zu fördern, wurde bereits vor einigen Jahren ein Projekt etabliert, bei dem Auszubildende der BMW Group-Werke Dingolfing und Landshut ein Praktikum in den Betrieben der Landshuter Werkstätten GmbH leistenabsolvieren. Azubis wie Werkstattmitarbeiter sind begeistert von dem Projekt, das beide Seiten einander näher bringt.

Die gute Zusammenarbeit von der Lebenshilfe Landshut und der BMW Group ist nur eines von vielen Beispielen. Menschen mit Behinderung können in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern und im sozialen Miteinander eine große Bereicherung sein. Die Lebenshilfe Landshut freut sich über die Kontaktaufnahme von Arbeitgebern, die Interesse haben, Mitarbeiter der Landshuter Werkstätten GmbH in ihrem Betrieb aufzunehmen. Nur mit ihrer Unterstützung rückt das Ziel der Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen ein Stück näher.


Freuen sich über die gute Zusammenarbeit: v.l. : Samuel Hausmann (Sozialdienst Werkstatt Altdorf), Uwe Heilmann (Bereichsleiter Werkstätten Landshuter Werkstätten GmbH), Simone Sedlmaier (Sozialdienst, Werkstatt Vilsbiburg), Manfred Limmer (Leiter Abteilung zentraler Werkzeugbau BMW Group -Werk Landshut), Antonio Treitinger (Mitarbeiter Außenarbeitsplatz), Armin Igerl (Planung und Beschaffung BMW-Group Werk Landshut), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin Landshuter Werkstätten GmbH), Manfred Strasser (Mitarbeiter Außenarbeitsplatz), Herrmann Stadler (Zweigstellenleiter Werkstatt Altdorf), Martin Huber (Zweigstellenleiter Werkstatt Vilsbiburg)


Jubiläumsfest „50 Jahre Lebenshilfe Landshut“ am 23. November 2017



Die Lebenshilfe Landshut feierte ihren 50. Geburtstag am 23. November in der Sparkassenarena Landshut mit einem großen Festakt für Mitarbeiter, Betreute und Ehrengäste und einem informativen wie unterhaltsamen Nachmittag für die Öffentlichkeit.

Im Rahmen des Festaktes sprachen: Josef Deimer (Vorsitzender), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin), Barbara Stamm (Landtagspräsidentin und Landesvorsitzende Lebenshilfe Bayern), Emilia Müller (Bayerische Sozialministerin), Franz Schedlbauer (Bezirkstagsvizepräsident), Alexander Putz (Oberbürgermeister Stadt Landshut), Josef Fleischmann (Elternbeiratsvorsitzender Werkstatt Kelheim) und Dieter Sturm (Werkstattsratsvorsitzender Betrieb Altdorf). Feierlich umrahmt wurde der Festakt durch musikalische Beiträge des Orchesters des Gymnasiums Seligenthal unter der Leitung von Gabriele Fröschl, einen Tanz der Integrativen Kindertageseinrichtung Sonneninsel und eine Volkstanzdarbietung von Schülern der Pestalozzischule.

Während dieses Festaktes wurde Josef Deimer für seinen jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz für die Lebenshilfe Landshut durch die Landtagspräsidentin und Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern Barbara Stamm mit der Ehrennadel in Gold des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern ausgezeichnet.

Am Nachmittag des 23. November öffnete sich das Fest für Mitglieder, Familien und die interessierte Öffentlichkeit. In der Messehalle war eine vielfältige Ausstellung mit Informationen über die Lebenshilfe Landshut zu sehen. Ein Stand der Landshuter Werkstätten GmbH bot eine breite Palette an Produkten zum Kauf an. Auf der Bühne der Sparkassenarena spielten die Gruppe „Rosa&Co“ aus dem Wohnheim in der Zabuesnigstraße Landshut und die OBA-Band „Ohne Beispiel“. Anschließend wurde ein Film über die Lebenshilfe Landshut gezeigt, der unter folgendem Link abrufbar ist:
https://www.youtube.com/watch?v=CzxItKWtmFc

Durch das große, abwechslungsreiche Programm und die gute Stimmung wurde der Festtag für alle Anwesenden zu einem unvergesslichen Ereignis.


Die Landauer Blechbloser Buam sorgten für eine festliche Einlassmusik in der Messehalle, wo die große Ausstellung über die Lebenshilfe Landshut zu sehen war.



Orchester des Gymnasiums Seligenthal (Foto: C. Vincon)



Dr. Hannelore Omari, Hildegard Deimer, Josef Deimer, Barbara Stamm



Ein Hoch auf uns! (Foto: C. Vincon)



Stand der Landshuter Werkstätten

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